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Mannschaftskampf ASG - Kohlscheid am 16.12.1962 im Lokal ( Zum Jüss) Dreesen
Daß der Wiederaufbau des Vereins schließlich so erfolgreich verlief, wurde durch den glücklichen Umstand begünstigt, daß man in, der Gaststätte Dreßen in der Rudolfstraße, ("Beim Jüss") ein
ideales Vereinslokal fand, in dem bis zur Schließung über 20 Jahre lang gespielt wurde. Es war einer dieser seltenen Fälle, in denen die als schlechte Verzehrer geltenden Schachspieler zuvorkommend bedient, aber
eben auch in Ruhe gelassen wurden und sich daher dort wie zu Hause fühlen konnten.
.ASG Mannschaft die den Aufstieg in die SVM- Oberliga 1976 schaffte.
von links vorne: Gilliam , Vors. Bartetzko, A. Weimer, Dr. Harborth, Fürst, Martin Richter u. Baumanns
2. Reihe von links: Gerald Richter, Sistemich, Geschäftsführer Ludwig Worms, Erhardt, Dr. Krause
.Die Zahl der Mitglieder hatte sich bald vervielfacht, und auch qualitativ ging es mit der ASG bergauf. Die erste Mannschaft drang über
die Kreis- und Bezirksklasse rasch in die Verbandsklasse vor, wurde 1976 Meister der Liga des Schachverbandes Mittelrhein, stieg in
die SVM-Oberliga auf und konnte sich hier zwei Jahre lang halten. Vorsitzende während dieser Aufstiegsphase waren Josef Hermanns
(1964 bis 1975) und Otto Bartetzko (seit 1976).Hart getroffen wurde die ASG durch den Tod von Ludwig Worms im Jahr 1984.
Diejenigen, die den Verein weiterzuführen hatten, fühlten die Lücke, die sein Tod hinterlassen hatte, besonders stark. Sie und alle
anderen vermißten seinen sachkundigen Rat und seine natürliche Autorität, mit der er so manche hitzköpfige Debatte zu entschärfen
wußte. Schwer zu verkraften war für den Verein auch der Verlust seines Vereinslokals, als das Ehepaar Dreßen in den Ruhestand ging.
Es folgte eine unruhige Zeit, in der die Vereinslokale viermal gewechselt wurden - eine für die Kontinuität eines Vereins äußerst
abträgliche Nomadensituation. Schließlich fand die ASG in der ehemaligen Schule Paßstraße ein Spiellokal, und nachdem die
Räumlichkeiten für den Kindergarten mit kleinerem Mobilar (niedrige Stühle usw.) ausgestattet wurden, fand der Verein sein neues Domizil in der Schule Eintrachtstr., wo wir aber seit 2005 nicht mehr spielen können.
Die ASG hat trotz ihrer relativ geringen Mitgliederzahl seit langem zwei Mannschaften gestellt. Die erste Mannschaft spielt seit 10
Jahren überwiegend in der Verbandsliga, und 1981 und 1985 gab es sogar kurze Gastspiele in der Mittelrhein-Liga. Die zweite
Mannschaft pendelte, von einem kurzen Zwischenspiel in der Verbandsliga abgesehen, zwischen Verbandsklasse und Bezirksklasse
und Kreisklasse (in die sie kürzlich abgestiegen ist) . In den Jahren 1984 und 1985 gelang es sogar, eine dritte Mannschaft
zusammenzustellen, die sich in der Kreisklasse wacker schlug.Schöne Teilerfolge konnte die erste Mannschaft verbuchen, als sie in
den Jahren 1989 und 1990 jeweils das Endspiel im 4er Pokal des Aachener Schachverbandes erreichte, leider jedoch beide Male verlor.
Außerdem konnte die ASG in den 70er bis zur Mitte der 90er Jahre immer eine gute Mannschaft bei Blitz- und Schnellschachturnieren
stellen, die besten besten Erfolge (Verbandsmeisterschaft , silberner Springer und Bronzener Springer u.a.) wurden mit den Spielern Fürst, Richter G., Moise, Gilliam, Sistemich und Richter M.erzielt.
Blitzmannschaften
ASG-Eschweiler ASG-Uebach
Nach dem Tod des langjährigen Vereins-und Ehrenvorsitzenden Josef Hermanns im Jahr 1986 vurde Otto Bartetzko zum neuen Ehrenvorsitzenden gewählt, der inzwischen auch verstorben ist.
Der Verein zählt heute 20 Mitglieder, von denen etwa ein Drittel schon seit vielen Jahren dabei ist.
Mannschaftskampf in der Schule Robensstr. Zu Gast in Kohlscheid am 17.05.1992.
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