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Historie

Nunmehr über75 Jahre alt : Aachener Schachgesellschaft 1930 (ASG)

Von der Gründung 1930 bis 1943
Unser Verein wurde am 2.April 1930 unter dem Namen "Schachklub 1930 Aachen" gegründet . Ab dem Gründungsjahr erhöhte  sich die Mitgliederzahl  bis zum Jahr 1932 auf 16 Mitglieder. Vorsitzender wurde Ernst Wittwer, der zusammen mit dem Geschäftsführer Ludwig Worms den Verein bis 1943, als wegen der Kriegsereignisse der Spielbetrieb eingestellt werden mußte,leitete.
Wittwer galt als „willensstarke Persönlichkeit, die dem Klub den nötigen Rückhalt verlieh" (Worms). Im Jahr 1935 erfuhr der Verein eine wesentliche Verstärkung, als 18, z.T. hervorragende Spieler des Burtscheider Schachklubs der ASG beitraten, weil sie sich der Zumutung ihres Vorsitzenden, das Spiellokal nur mit dem "Deutschen Gruß" betreten zu dürfen, nicht beugen wollten. Ein erbitterter Streit zwischen den beiden Vereinsvorsitzenden schloß sich an. Auf welcher Seite die Sympathien der Aachener Schachspieler waren, zeigte die bald darauf erfolgte Wahl von Wittwer zum Vorsitzenden des Aachener Schachverbandes und von Worms zu dessen Schriftführer und Turnierleiter.unverkennbar war.

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Grübeln,grübeln

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Die Nachkriegszeit 1945 bis 1959
Bald nach Kriegsende erreichte Ludwig Worms durch entsprechende Eingaben bei den englischen Besatzungsbehörden die Genehmigung zur Wiederaufnahme des Spielbetriebes. Noch 1945 wurde der Verein in Aachener Schachgesellschaft 1930" (ASG) umbenannt. Die erste Mannschaft spielte fast ausschließlich in der Niederrheinklasse, stieg aber 1958 in die Aachener Verbandsklasse ab. Ende 1959 trat der damalige Vorsitzende Stefan Winter in Verhandlungen mit dem Polizei-Sportverein, um die Fusion beider Vereine zu betreiben. Die ASG zählte inzwischen mehr als 60 Mitglieder, darunter viele Studenten, für die das Angebot des Polizei-Sportvereins, in dessen eigenen Räumen ohne Verzehrzwang spielen zu können, sehr attraktiv war. So entschied sich die Mehrheit in der Tat zum Übertritt, jedoch machten Ludwig Worms und 15 andere Mitglieder von ihrem satzungsgemäßen Recht Gebrauch, den Verein weiterzuführen. Dieses "Häuflein der Aufrechten" (Worms) machte sich in der Folgezeit an die Wiederaufbauarbeit.

Die Zeit von 1960 bis 1990

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                      Mannschaftskampf ASG - Kohlscheid am 16.12.1962 im Lokal ( Zum Jüss) Dreesen

Daß der Wiederaufbau des Vereins schließlich so erfolgreich verlief, wurde durch den glücklichen Umstand begünstigt, daß man in, der Gaststätte Dreßen in der Rudolfstraße, ("Beim Jüss") ein ideales Vereinslokal fand, in dem bis zur Schließung über 20 Jahre lang gespielt wurde. Es war einer dieser seltenen Fälle, in denen die als schlechte Verzehrer geltenden Schachspieler zuvorkommend bedient, aber eben auch in Ruhe gelassen wurden und sich daher dort wie zu Hause fühlen konnten.  

.ASG Mannschaft die den Aufstieg in die SVM- Oberliga 1976 schaffte.

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 von links vorne: Gilliam , Vors. Bartetzko, A. Weimer, Dr. Harborth, Fürst, Martin Richter u. Baumanns

 2. Reihe von links: Gerald Richter, Sistemich, Geschäftsführer Ludwig Worms, Erhardt, Dr. Krause

.Die Zahl der Mitglieder hatte sich bald vervielfacht, und auch qualitativ ging es mit der ASG bergauf. Die erste Mannschaft drang über die Kreis- und Bezirksklasse rasch in die Verbandsklasse vor, wurde 1976 Meister der Liga des Schachverbandes Mittelrhein, stieg in die SVM-Oberliga auf und konnte sich hier zwei Jahre lang halten. Vorsitzende während dieser Aufstiegsphase waren Josef Hermanns (1964 bis 1975) und Otto Bartetzko (seit 1976).Hart getroffen wurde die ASG durch den Tod von Ludwig Worms im Jahr 1984. Diejenigen, die den Verein weiterzuführen hatten, fühlten die Lücke, die sein Tod hinterlassen hatte, besonders stark. Sie und alle anderen vermißten seinen sachkundigen Rat und seine natürliche Autorität, mit der er so manche hitzköpfige Debatte zu entschärfen wußte. Schwer zu verkraften war für den Verein auch der Verlust seines Vereinslokals, als das Ehepaar Dreßen in den Ruhestand ging. Es folgte eine unruhige Zeit, in der die Vereinslokale viermal gewechselt wurden - eine für die Kontinuität eines Vereins äußerst abträgliche Nomadensituation. Schließlich fand die ASG in der ehemaligen Schule Paßstraße ein Spiellokal, und nachdem die Räumlichkeiten für den Kindergarten mit kleinerem Mobilar (niedrige Stühle usw.) ausgestattet wurden, fand der Verein sein neues Domizil in der Schule Eintrachtstr., wo wir aber seit 2005 nicht mehr spielen können.

Die ASG hat trotz ihrer relativ geringen Mitgliederzahl seit langem zwei Mannschaften gestellt. Die erste Mannschaft spielt seit 10 Jahren überwiegend in der Verbandsliga, und 1981 und 1985 gab es sogar kurze Gastspiele in der Mittelrhein-Liga. Die zweite Mannschaft pendelte, von einem kurzen Zwischenspiel in der Verbandsliga abgesehen, zwischen Verbandsklasse und Bezirksklasse und Kreisklasse (in die sie kürzlich abgestiegen ist) . In den Jahren 1984 und 1985 gelang es sogar, eine dritte Mannschaft zusammenzustellen, die sich in der Kreisklasse wacker schlug.Schöne Teilerfolge konnte die erste Mannschaft verbuchen, als sie in den Jahren 1989 und 1990 jeweils das Endspiel im 4er Pokal des Aachener Schachverbandes erreichte, leider jedoch beide Male verlor. Außerdem konnte die ASG in den 70er bis zur Mitte der 90er Jahre immer eine gute Mannschaft bei Blitz- und Schnellschachturnieren stellen, die besten besten Erfolge (Verbandsmeisterschaft , silberner Springer und Bronzener Springer u.a.) wurden mit den Spielern Fürst, Richter G., Moise, Gilliam, Sistemich und Richter M.erzielt.

 

Blitzmannschaften

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              ASG-Eschweiler                                                      ASG-Uebach

Nach dem Tod des langjährigen Vereins-und Ehrenvorsitzenden Josef Hermanns im Jahr 1986 vurde Otto Bartetzko zum neuen Ehrenvorsitzenden gewählt, der inzwischen auch verstorben ist.

 Der Verein zählt heute 20 Mitglieder, von denen etwa ein Drittel schon seit vielen Jahren dabei ist.

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        Mannschaftskampf in der Schule Robensstr.                               Zu Gast in Kohlscheid am 17.05.1992.

 

 

 

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